Gal Gadot: „Wonder Woman“ soll Cleopatra spielen

Am letzten großen Historienschinken über die ägyptische Herrscherin Cleopatra ging das Hollywood-Studio 20th Century Fox 1963 fast Bankrott – zu aufwändig und teuer waren Produktionsdesign und Kosten des Monumentalfilms mit Elizabeth Taylor in der Hauptrolle und Richard Burton als Mark Anton. Jetzt hat das Studio Paramount laut übereinstimmenden Berichten der US-Branchenpresse die Rechte an einer Neuverfilmung des Stoffes um die zum Mythos erhobene Königin der Antike gekauft.

Laut „Variety“ hat es eine wahre Bieterschlacht um die Rechte gegeben, an der neben Paramount auch Apple, Universal, Warner Bros. and Netflix beteiligt gewesen sein sollen. Kein Wunder, denn das Duo, das hinter dem neuen Cleopatra-Film steckt, hat bereits bewiesen, dass ihm ein erfolgreicher Blockbuster mit einer starken Frauenfigur gelingen kann: Die Hauptrolle soll die aus Israel stammende Schauspielerin Gal Gadot übernehmen, die 2017 als Comic-Superheldin „Wonder Woman“ berühmt wurde.

Sie wird die sagenhafte Heroine auch in „Wonder Woman 1984“, dem zweiten Teil der DC/Warner-Franchise spielen, der bis auf weiteres am 25. Dezember in den US-Kinos starten soll. Die Regisseurin beider Filme, Patty Jenkins, wird auch den neuen Cleopatra-Film drehen, Jenkins bekam für „Wonder Woman“ eine Nominierung als beste Regisseurin bei den Oscars 2018.

Auch für das Cleopatra-Drehbuch wird eine Frau verantwortlich sein: Laeta Kalogridis schrieb unter anderem das Screenplay für Oliver Stones Historiendrama „Alexander“ und „Shutter Island“ von Martin Scorsese.

Gerüchte um eine neue Leinwand-Cleopatra gab es schon seit einiger Zeit. Sony Pictures soll eine Neuverfilmung erst mit Angelina Jolie, dann mit Lady Gaga in der Hauptrolle geplant haben, doch aus dem Projekt wurde erst einmal nichts.

Die prestigereiche Rolle wurde außer von Elizabeth Taylor bereits von Claudette Colbert, Vivien Leigh und Monica Bellucci verkörpert. Die erste Kino-Cleopatra war die US-Stummfilmschauspielerin Theda Bara in der Verfilmung von 1917.

Icon: Der Spiegel

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