Weniger Mitglieder, aber bislang keine Pleitewelle


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Fitnessstudios in der Coronakrise : Weniger Mitglieder, aber bislang keine Pleitewelle

Die befürchtete Insolvenzwelle ist bisher ausgeblieben, heißt es beim Verband der Gesundheitsstudios. Aber rund ein Fünftel der Mitglieder sind weg.




Zwangspause: Wegen Covid-19 waren die Fitnessstudios von März bis Mitte Mai geschlossen, in einigen Bundesländern sogar bis Juni.
Zwangspause: Wegen Covid-19 waren die Fitnessstudios von März bis Mitte Mai geschlossen, in einigen Bundesländern sogar bis Juni.Foto: dpa-tmn

Fitnessstudios kommen besser durch die Coronakrise als befürchtet. „Es sieht derzeit nicht nach einer Pleitewelle aus“, sagte Botond Mezey, Vorsitzender des Bundesverbands Gesundheitsstudios Deutschland, dem Tagesspiegel. Zwar haben die Studios verglichen mit dem Vorjahreszeitraum 15 bis 20 Prozent weniger Mitglieder, doch die befürchtete Insolvenzwelle ist bislang nicht eingetreten.

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Mezey schätzt, dass rund fünf Studios pro Woche aufgeben müssen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 9700 Fitnessanlagen, 2019 machte die Branche einen Umsatz von 5,51 Milliarden Euro. Wegen Covid-19 waren die Clubs in ganz Deutschland von März bis Mitte Mai geschlossen, in vielen Bundesländern durften die Studios erst im Juni wieder öffnen.


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